Wildlebensraumberatung am AELF Fürstenfeldbruck

Feldhase

© M. Schäf

Die Wildlebensraumberatung an unserem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unterstützt das Ziel, typische Strukturen, Tier- und Pflanzenarten in der offenen Kulturlandschaft und in den Übergängen zum Siedlungsbereich zu erhalten und zu verbessern.

Sie ist Ansprechpartner und Berater für Landwirte konventionell und ökologisch wirtschaftender Betriebe, Jäger und Jagdgenossen, Imker, Verbände, Kommunen, Bürger sowie weitere interessierte Akteure. Sie unterstützt diese bei der Gestaltung und Umsetzung von geeigneten Maßnahmen.

Persönlicher Wille und praxisbezogene Beratung wichtig
Entscheidend für den Erfolg der Maßnahmen sind der persönliche Wille aller Beteiligten und eine praxisbezogene Beratung. Durch gemeinsames Handeln von Landwirten und weiteren lokalen Akteuren lassen sich wertvolle Lebensräume entwickeln.

Bayerisches Kulturlandschaftsprogramm
Ob Blühflächen am Waldrand oder in der Feldflur, Hecken, artenreiches Grünland, Streuobst, Zwischenfruchtanbau in der kargen Jahreszeit - eine Fülle an Maßnahmen fördert die Biodiversität in Bayern. Das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) bietet finanzielle Unterstützung zur Umsetzung gezielter Maßnahmen.

Heckenpflege
Förderung für Landwirte läuft noch bis Ende Juni 2026

Hecke

Was wie ein harter Rückschnitt wirkt, ist oft die beste Hilfe für eine Hecke. Viele Gehölze brauchen regelmäßig eine fachgerechte Verjüngung, damit sie langfristig ihre wichtigen Funktionen für Natur, Klima und Landwirtschaft erfüllen können. Landwirtschaftliche Betriebe können dafür noch bis zum 30. Juni 2026 eine Förderung im Rahmen der KULAP Maßnahme I80 „Erneuerung von Hecken und Feldgehölzen“ beantragen. 

Hecken sind mehr als Landschaftselemente: Sie schützen den Boden, verbessern das Kleinklima und bieten vielen Arten Lebensraum. Damit sie diese Aufgaben dauerhaft erfüllen, ist eine regelmäßige, fachgerechte Pflege notwendig.
Viele Hecken sind jedoch überaltert oder über Jahre nicht fachgerecht gepflegt worden und verlieren daher ihre ökologische Wirksamkeit. Häufiges, unsachgemäßes Zurückschneiden lässt Sträucher vergreisen, lückig werden und ihre ökologische Funktion einbüßen.
Eine bewährte Methode ist das abschnittsweise „Auf den Stock Setzen“. Dabei werden Teilbereiche bodennah zurückgeschnitten, sodass die Pflanzen kräftig neu austreiben können. Schritt für Schritt entsteht so wieder eine vielfältige und vitale Heckenstruktur.

Beratung und Informationen zur Förderung

Tanja Bozem
AELF Fürstenfeldbruck
Kaiser-Ludwig-Straße 8a
82256 Fürstenfeldbruck
Telefon: 08141 3223-1214
Fax: 08141/3223-1555
E-Mail: poststelle@aelf-ff.bayern.de

Kurzfilm

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