Rückblick zur Online-Tagung Ernährungsbildung
Kinderernährung in Bewegung – heute schon ins Morgen starten

Am 20. Oktober 2021 veranstalteten die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayern die jährliche Tagung Ernährungsbildung.

Unter dem Motto "Kinderernährung in Bewegung – heute schon ins Morgen starten" zeigte die Online-Tagung den rund 500 Teilnehmern auf, wie sich bereits in der Kindheit ein gesundheitsförderlicher, nachhaltiger Lebensstil schmackhaft machen lässt.

Essensflirt
Wenn kleine Essensteilnehmer kritisch auf ein neues Gemüse oder eine unbekannte Zutat blicken, sei das kein Affront gegen die Erwachsenen. Sie reagieren damit auf das biologische Sicherheitsprogramm, das in jedem Menschen angelegt sei, so Oecotrophologin Edith Gätjen in ihrem Vortrag. "Kinder müssen mit dem Essen flirten", sagte Gätjen. Der erste Kontakt zu etwas Neuem gehe immer zuerst über die Augen. "Und ob aus dem Flirt eine Verabredung wird, wissen wir nicht." Die Eltern geben also das Essensangebot vor und die Kleinen entscheiden, was und ob sie probieren und schließlich essen.
Hülsenfrüchte
Im sich anschließenden Praxisbeitrag demonstrierte die Hauswirtschaftsmeisterin Martina Oswald viele erprobte, gut vorzubereitende Rezeptbeispiele rund um Hülsenfrüchte. Dass dabei auch die Kinder in der Küche mittun können, war Oswald ein großes Anliegen.
Bewegungsverhalten ändern
Dr. Martin Hofmeister von der Verbraucherzentrale Bayern appellierte an die Zuhörer: "Heute ist der beste Tag für Veränderungen im Bewegungsverhalten." Bereits fünf Minuten tägliche Bewegung kämen der Gesundheit von Kindern und Erwachsenen zugute. Bevor Veränderungen zu Gewohnheiten würden, brauche es acht Wochen, in denen Motivation eine große Rolle spiele.

Dokumentenservice für Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Die Vorträge und Präsentationen stehen für die Tagungsteilnehmer bis 17. Dezember 2021 zum Nachlesen zur Verfügung, soweit sie uns von den Referentinnen und Referenten überlassen wurden. Die Urheberrechte an den Unterlagen sind zu beachten; sie liegen in der Regel bei den Autoren.