Landwirtschaft

Mit knapp 100.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche sind in den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Landsberg etwa 60 Prozent der Fläche landwirtschaftlich genutzt.

Etwa 2.800 landwirtschaftliche Betriebe prägen die Kulturlandschaft. Wichtigste Anbaukulturen sind Getreide, Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben.

Meldungen

Bewertung von Ernteproben
Gersten- und Hopfenausstellung 2021 in Moosburg

Getreide und Krug mit Bier

© Wolfgang Seemann

Leider kann 2021 keine Gersten- und Hopfenschau als Vortragsveranstaltung und Präsentation der Ernteproben durchgeführt werden. Die Veranstalter und Mitwirkenden haben vereinbart, eine Bewertung der von interessierten Landwirten zur Verfügung gestellten Ernte­proben von Braugerste und Hopfen durch­zuführen. Wenn Sie Interesse an der Teilnahme der Bewertung haben, können Sie Gerstenproben bei uns am AELF in Fürstenfeldbruck abgeben.  

Falls Sie Proben bei Lagerhäusern abgeben, bitten wir Sie um entsprechende Mitteilung. Wir kümmern uns um den Weitertransport zu den Organisatoren. Die Proben werden wie in den vergangenen Jahren bewertet. Über die Ergebnisse der Bewertung wird in Presse und Internet informiert.

Ökologische Vorrangflächen (ÖVF)
Freigabe zur Futternutzung in mehreren Landkreisen und Städten

Kleegras mit Rotklee

Brachliegende Flächen als Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) sowie sonstige Brache­flächen dürfen ab sofort für Futter­zwecke in der Tierhaltung genutzt werden. Diese allgemeine Freigabe gilt für die Land­kreise Ansbach, Berchtesgadener Land, Erlangen/ Höchstadt, Forchheim, Fürth, Haßber­ge, Hof, Kitzingen, Miesbach, Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Oberallgäu, Rosen­heim, Roth, Schweinfurt, Traunstein und Würzburg.  

Darüber hinaus gilt die Regelung auch für die kreisfreien Städte Ansbach, Erlangen, Fürth, Hof und Schweinfurt. In diesen Gebieten ist keine vorherige Genehmigung durch das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) erforderlich.

Pressemitteilung - Staatsministerium Externer Link

Mäh-Knigge
Handlungsempfehlungen zur tierschonenden Mahd

Hand hält Kitz vor Wiese

Immer wieder kommen Wildtiere bei der Mahd zu Schaden. Der Mähknigge gibt Handlungsempfehlungen für Landwirte, wie Wildtiere bei der Mahd geschont werden können. Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) hat dazu eine Publikation erstellt.
Fördermöglichkeiten für eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Befliegen der Fläche vor der Mahd bestehen seit März 2021. 

Eingetragene Vereine, zu deren satzungsgemäßen Aufgaben die Pflege und Förderung des Jagdwesens sowie des Tier-, Natur- und Landschaftsschutzes oder die Rettung von Wildtieren gehören, können Fördermittel für die Anschaffung von geeigneten Drohnen bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beantragen.
Die Technik kann aber nur unterstützen. Die Verantwortung bleibt beim Bewirtschafter, daher ist eine große Sorgfalt vor und während der Mahd notwendig.  

Mäh-Knigge - LfL Externer Link

Förderprogramm Drohnen - BLE Externer Link